Die Software-Architektur bezeichnet den Aufbau eines Programms inklusive der verwendeten Protokolle, Erweiterungsmöglichkeiten sowie der schnittstellenlosen Kommunikation mit anderen Programmen. Im Bereich des Software Engineering ist die Software-Architektur ein objektorientierter Ansatz, der im Wesentlichen die Konfiguration von funktionalen Komponenten (Objekten) umfasst.
Die Herausgeber des "Handbuches der Software-Architektur" beziehen sich auf die klassische Definition entsprechend dem IEEE-Standard 1471-2000: Die Software-Architektur ist die grundlegende Organisation eines Systems, dargestellt durch dessen Komponenten, deren Beziehungen zueinander und zur Umgebung, sowie die Prinzipien, die den Entwurf und die Evolution des Systems bestimmen.
Das Handbuch der Software-Architektur teilt sich in sechs Hauptkapitel und behandelt dabei jeweils kapitelintern die Konstruktion, Evolution, Bewertung, Wiederverwendung sowie das Management von Architekturen. Der sechste Teil, Beispiele von Architekturen, wendet sich der praktischen Darstellung der Architekturen zu, wobei die Multimedia- und Peer-to-Peer-Architekturen dargestellt werden. Im Anhang, der mit 90 Seiten ungewöhnlich großzügig ist, sind u.a. die "Formalen Techniken zur Architekturbeschreibung" und die "Architekturbeschreibungssprachen" enthalten.
Das Glossar ist auch Online als Wiki über die Seite zum Buch zugänglich. Beispielhaft erklärt das Werk die Grundlagen der Software-Architektur - graphisch untermalt von Tabellen, Schaltplänen und Modellen.
MM
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