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Das Pippilotta-Prinzip

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt

cover Das Pippilotta-Prinzip | Campus Verlag | 200 Seiten | 16,90 Euro | von Christine Weiner und Carola Kupfer

Pippi Langstrumpf. Jedes Mädchen kennt sie. Und keine Frau hat die Ikone ihrer Kindheit je vergessen. Die Abenteuer eines Mädchens von 10, 12 Jahren, das in seinem eigenen Haus lebt, einen Affen und ein Pferd besitzt und eine ganze Schatzkiste voll unerschöpflichen Goldes verwaltet. Die niemals Bruchlernen lernte und wohl auch nie lernen wird. Die ewig jung und niemals erwachsen wird.

Pippi Langstrumpf ist die personifizierte Verweigerung der strengen und durch unzählige Regeln eingeschränkten Erwachsenenwelt. Zwanglos, ohne wertende Urteile und autoritären Sittenzwang erzählt Astrid Lindgren die Geschichten des kleinen, absolut freien Mädchens. Wer wollte nicht so sein wie sie?

Dass dies durchaus möglich ist, wollen Christine Weiner und Carola Kupfer anhand ihres "Pippilotta-Prinzips" zeigen. Die Namensgebung ist nachvollziehbar - "Das Pippi-Langstrumpf-Prinzip" wäre zu umständlich, "Das Pippi-Prinzip" dagegen ließe zu viel Raum zur Fehldeutung. Aber was will uns das Buch nun sagen?

Eigentlich ist es ein Ratgeber, um den Anteil Pippi zu wecken, der in jeder Frau schlummert. Den Mut anders zu sein, sich das zu nehmen was man will, zu finden statt immer nur zu suchen. Ebenso augenzwinkernd und zwanglos wie Lindgren ihre Pippi geleitet hat, zeigen die Autorinnen der Frauenwelt, wie viele Chancen zum Glücklich sein das Leben bereithält.

MM

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