Eine Droge konsumiert hat wohl jeder schon einmal. Alkohol und Tabak sind schließlich auch Drogen. Aber das Gefühl, ein Gott zu sein und von dieser Position aus das ganze Universum zu erfassen, das haben wohl nur die existenzumstrittenen Götter selbst erlebt. Oder Schamanen, die in diesem Zustand mit den Geistern kommunizieren. Oder aber jene, die schon einmal einen entheogen Stoff zu sich genommen haben. Der Peyote-Kaktus aus Mexiko ist so ein Kandidat.
Ungefähr eine halbe Stunde nach der Einnahme der Knospen fühlt man die ersten Wirkungen. Man hat das Gefühl eines merkwürdigen Rausches [...] , auch Übelkeit und Brechreiz sind möglich. Alle unangenehmen Gefühle sollten innerhalb einer Stunde verschwinden. Danach wird der veränderte Bewusstseinszustand immer deutlicher. [...] zum möglichen Geschehen gehören das Gefühl innerer Ruhe, der Einheit mit dem Leben, erhöhte Bewusstheit und ein schneller Gedankenfluss. [...] Lichtringe und Auren können über Dingen erscheinen. [...] Nach mehreren Stunden schwächt sich die Intensität der Erfahrung langsam ab. [...] Man hat ein angenehmes, entspanntes Gefühl und ist mit der Welt zufrieden.
Das Buch "Peyote und andere psychoaktive Kakteen" beschreibt den Vorläufer seines Genres, den Peyote, sowie seine unbekannteren Verwandten in ihrem Vorkommen, ihrer Wirkung und ihrer Relation zum Gesetz. Auch das Finden und Ernten sowie das eigenständige Anbauen dieser Pflanzen wird beschrieben. Selbst die Steigerung der Wirksamkeit und die Extraktion von purem Meskalin werden ausführlich beschrieben. Moralisten werden nun entsetzt die Hände über den Kopf zusammen schlagen - denn selbst Namen und Adressen von Lieferanten der psychoaktiven Pflanzen werden erwähnt. Was für die einen ein Sittenverfall, ist für die anderen eine ideale Informationsquelle. Wie diese genutzt wird, sei jedem selbst überlassen.
MM
Peyote und andere psychoaktive Kakteen - Hier bestellen!
Mexiko