Nach dem großen Erfolg des „Bäuerinnen Kochbuchs“ gibt es nun die Fortsetzung speziell für Freunde süsser Leckereien und genau wie beim Vorgänger beruhen die Rezepte auf Einsendungen österreichischer Landfrauen, sind also sozusagen allesamt „Geheimtipps“.
Gegliedert ist das Buch in die Kapitel: Süsse Hauptspeisen Torten, Kuchen, Rouladen, Kleingebäck und Nachspeisen.
Sehr liebevoll gestaltet präsentiert sich Altbekanntes, wenn auch teilweise unter anderem Namen, wie z.B. „Wellenkuchen“ (besser bekannt als Donauwellen) oder „Großmutters Fleckerlkuchen“ (alias Russischer Zupfkuchen vom Blech) und in Deutschland recht Unbekanntes wie „Blattstockl“ (süsse Hauptspeise aus aufgeschichteten runden Hefeplatten mit einer Mohnfüllung zwischen den Lagen) oder „Matschober“ (Gugelhupf mit Obstwein).
Allen Rezepten gemeinsam ist der geringe Aufwand in der Zubereitung. Die Zutatenlisten sind kurz und alltäglich – ein Punkt, der mir persönlich besonders wichtig ist - denn wie oft erlebt man bei Koch- und Backbüchern, dass man erst einen Großeinkauf machen muss, um ein Rezept ausprobieren zu können!? Nicht so bei diesen Rezepten! Man erkennt sofort, dass sie nicht aufwendig in Backstudios „erfunden“ wurden, sondern Tradition haben und innerhalb der Bauernfamilien von Generation zu Generation weitergegeben wurden, so dass sich das Beste herauskristallisiert hat.
Im Gegensatz zum „Bäuerinnen-Kochbuch“ finden sich im Nachfolger noch mehr Abbildungen der fertigen Backergebnisse, die eine große Hilfe sind, gerade wenn es um unbekanntes Backwerk geht. Rezepte, die ich aus diesem Buch ausprobiert habe, gelangen mir dank der unkomplizierten Anleitungen vollkommen problemlos und mit Ergebnissen, welche allgemein auf große Begeisterung stießen. Allen die ebenso gerne backen (und allen Naschkatzen) kann ich dieses Buch somit wärmstens empfehlen!
SB
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Wien