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Bei einem Bierchen strampeln

Pedalbetriebener Bierbus

Was haben Städte wie Berlin und Ulm, Hamburg und Karlsruhe, München und Bremen oder Köln und Freiburg gemeinsam? Man kann sie mit dem Bierbike „erradeln“. Genau wie Duisburg und Leipzig, Bamberg und Düsseldorf, Frankfurt und Münster.

Das Bierbike ist eine Erfindung der Kölner Partybike GmbH. Laut ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) ist es ein Fahrrad – es sieht aber ein wenig aus wie ein altertümlicher Open Air-Straßenbahnwaggon.

15 Personen, mit dem (nüchternen!) Fahrer 16, haben in dem rund fünf Meter langen Gefährt Platz, das sich neben einer Rund-um-Theke aus Holz mit einer Zapfanlage mit Kohlensäureversorgung sowie einer Soundanlage mit CD-Player schmückt.

Perfekt ausgestattet für den feuchtfröhlichen Bezirksausflug also, oder für den naturgemäß noch feuchtfröhlicheren Junggesellenabschied. Harte Getränke sucht man an Bord aber vergebens: „Wir wollen nicht, dass sich unsere Kunden ‚abschießen’“, so Betreiber Patrick Merten, „deshalb gibt’s nichts Hochprozentiges!“

Im Winter strampelt man zu Lebkuchen und Glühwein; wer es edler mag, bestellt Sekt auf Eis. Einziger Wermutstropfen: sämtliche Getränke müssen bei Bierbike gekauft werden. Und die Preise sind teils ganz schön happig.

www.bierbike.de

HM


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