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Die Osterwoche

Palmsonntag, Gründonnerstag und Ostersamstag

Wie war das noch mit der Karwoche?

Traditionell beginnt das Osterfest mit dem Aschermittwoch, der den Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit markiert. Damit zählt Ostern zu den beweglichen Festtagen, die jedes Jahr variieren. Es ist das größte christliche Fest, von dessen Datum aus alle weiteren christlichen Feiertage festgelegt werden.

Die 40 Fastentage erinnern an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste fastete, wie auch an die 40 Jahre der Israeliten in der Wüste. Die Fastenzeit wird auch Bußzeit genannt und wird mittlerweile auf verschiedenste Art ausgeübt – manche verzichten vierzig Tage lang auf Süßigkeiten, andere auf Fleisch, wieder andere auf Fernsehen oder Autofahren. Die österliche Bußzeit endet am Karsamstag.

Eine Woche vor Ostersonntag beginnt die Karwoche mit dem Palmsonntag, an dem der Einzug Jesu in Jerusalem gefeiert wird. Der Gründonnerstag, der etymologisch auf das altdeutsche Wort greinen (weinen) zurückgeht, markiert das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Am darauffolgenden Karfreitag wird des Todes Jesu am Kreuz gedacht, am Karsamstag ist Grabesruhe, und am dritten Tag, dem Ostersonntag, wird die Auferstehung Jesu gefeiert.

HM




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