Nur Künstler können Kunstwerke kritisieren - eine wahre Aussage, getroffen von dem Begründer der modernen Kunstwissenschaft J.J. Winckelmann zu Zeiten der Aufklärung. Die heutige Kritik steht für die Beurteilung eines Kunstwerkes der öffentlichen Medien, die meist im Zusammenhang aktueller Ereignisse gebraucht wird. Anlass dafür sind beispielsweise Theaterpremieren, Ausstellungen, Buchveröffentlichungen oder Konzertaufführungen.
Man unterscheidet folgende Kunstkritiken:
- Architektur
- Bildende Kunst (Klassisch und modern)
- Design
- Fernsehen
- Film
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- Fotografie
- Literatur
- Lyrik
- Musik (klassich, modern und populär)
- Tanz
- Theater
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Der Autor des Buches "Rezension und Kritik", Edmund Schalkowski, führt den Leser zunächst in die journalistische Kritik allgemein, zeigt die Unterschiede zwischen Kommentar, Glosse und Kunstkritik auf und versucht, ihn vor der Kitsch-Falle zu retten. Im dritten Teil erfahren wir mehr über das Handwerk sowie seine Bausteine und den darauf folgenden Aufbau einer guten Kritik. Im vierten und größten Teil des Buchs wird jeder Kritiker auf der Suche nach seinem Fachgebiet fündig. Diese wurden je von einem Fachmann dieser Kritikrichtung verfasst - im Falle der Literaturkritik ist dies beispielsweise Jens Jessen (Studierter Germanist, Verfasser des Buches: "Über Marcel Reich-Ranicki").
Ein Handbuch für journalistische Kritiker: Hier findet man alles von Geschichte der Kritik über deren Aufbau sowie Tipps zum guten Gelingen. Wer das Ziel erreichen will, in seiner Kritik klare Position zu beziehen, unvoreingenommen zu schreiben und nicht ins Bedeutungslose abzurutschen, der findet hier das richtige Handwerk dazu vor. Sehr empfehlenswert!
MM
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