Es war einmal ein fettes, pickliges Schwein namens Didi und sein kleiner Kumpel Stulle ...
In Berlin gibt es wohl niemanden, der diese beiden Antihelden nicht kennt. Jene zwei anarchistischen Schweine, deren tägliche Beschäftigung es ist zu saufen, über Nietzsche zu diskutieren oder aber durch den Berliner Teufelsberg in die Hölle zu gelangen.
Stulle und sein narzistischer, latent schwuler Freund Didi erleben allerlei Abenteuer rund um ihren Alltag an der Imbißbude, im Mc Donalds oder beim Psychiater. Mitunter sind sie auch in der Hölle zu finden oder aber auf einer Wolke schwebend, in Begeleitung von Stulles leiblichen Vater - Gott höchst persönlich, in der Betrachtung des Weltuntergangs versunken.
Didi & Stulle haben längst Kultstatus in ihrer Heimat Berlin erreicht - Seit Jahren pöbeln die beiden Schweine durch das Stadtmagazin "Zitty". Nichts für Deutschlernende (gedruckter Berliner Dialekt), nichts für Konservative und wohl auch nicht immer geeignet für Kinder.
All jene, deren reine christliche Seele es nicht ertragen würde, Gott in Form eines frivolen, bärtigen Mannes in Boxershorts zu begegnen, der sollte lieber die Finger von diesem Werk lassen ... eines steht jedenfall fest: Ich mag Asterix, Harderer bringt mich zum Schmunzeln - einen wahren Lachanfall - das schaffen bislang nur Didi und Stulle!
MM
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