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Symbolik Trauring
Das Zeichen ewiger Treue
Ein uralter Hochzeitsbrauch
Bildlich wird die Ehe oft durch zwei Ringe dargestellt, von denen der eine durch den anderen geschlungen ist. Dies soll die ewige Verbundenheit symbolisieren, die die Brautleute eingehen.
Der Brauch, sich zur Hochzeit einen Ring anzustecken, ist uralt: schon die alten Kelten benutzten Ringe aus geflochtenem Gras. Bei den alten Römern war das beliebteste Material Eisen, da es Sparsamkeit, Bescheidenheit und Treue symbolisierte; geschätzte Tugenden einer jungen Ehefrau. Oft hatte der Ring auch noch die Form eines Schlüssels - eine Symbolik der Schlüsselgewalt, die der jungen Hausfrau übertragen wurde.
Aus dem Mittelalter stammen die so genannten Zwillingsringe; zwei zusammensteckbare Ringe, die von beiden Verlobten getragen wurden. Am Hochzeitstag wurden sie dann zusammengefügt und von der Frau als Ehering getragen.
Die runde Form steht für das Nicht-Enden, für den ewigen Kreis von Liebe und Neigung füreinander, der von einem zum anderen und immer wieder zum anderen fließt - für immer und ewig.
Verwirren mag die Tatsache, dass der Ring mal links, mal rechts getragen wird. Es heißt, dass im linken Ringfinger eine Vene der Liebe verläuft, die vena amoris. Links wird der Ring insbesondere in anglophonen Ländern sowie in Teilen Lateinamerikas getragen, aber auch in Frankreich, Italien, Schweden oder im Iran. In Deutschland, Griechenland, Russland, Spanien, Indien, Polen und anderen Ländern wird der Ring dagegen rechts getragen, da das Lateinische sinister (links) negative Assoziationen weckt.
Jeder so, wie ihm´s gefällt - in Indien beispielsweise wird der Ehering garnicht am Finger, sondern am Zeh getragen!
HM
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